Endolymphschwankungen: Regulationsstörungen der Innenflüssigkeit
Ein meist brummender, dröhnender tiefer Tinnitus, der oft verbunden ist mit wiederholten Hörschwankungen im Tieftonbereich, stellt eine relativ häufige Erkrankung des Innenohrs dar. In vielen Fällen tritt diese mit einem Druck- oder Wattegefühl auf dem betroffenen Ohr auf. Manchmal gesellen sich auch Missempfindungen bei der gleichen Gesichtshälfte hinzu.
Diese Sonderform des Tinnitus- und Hörgeschehens wird vielfach als Vorstufe zum Morbus Menière verkannt. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es sich um ein von anderen Tinnitus Erkrankungen abgrenzbares, eigenständiges Krankheitsbild handelt. Dabei liegen im Prinzip - offensichtlich begrenzt auf den Höranteil - Mechanismen vor, die zu einem unausgeglichenen An- und Abtransport der Endolymphe führen können.