ein anfangs schwankender, auf die Dauer tendenziell zunehmender Hörverlust
ein in der Regel tief klingender Tinnitus
Bei der Menièrschen Erkrankung ist das Gleichgewichtsorgan zusammen mit dem Hörorgan betroffen. Der Dreh-Schwindel tritt typischerweise anfallweise auf. Er variiert von mindestens 10-, eher 20-minütigen Anfällen bis zu stundenlangen schweren Drehschwindelattacken mit unstillbarem Erbrechen. Betroffen sind schätzungsweise 0,1% der bundesdeutschen Bevölkerung.
Die Anfallhäufigkeit kann dabei von mehrmals pro Monat bis zu sehr seltenen, nur alle paar Jahre auftretenden Anfällen schwanken. Der Hörverlust ist ebenfalls sehr unterschiedlich ausgeprägt. Anfangs kann er sich oft noch bis zur Normalhörigkeit erholen, später dann aber zunehmend schlechter werden. Hinzu kommt ein in der Regel tief klingender Tinnitus (brummen).